Leithaberg RM 22

Nach zwei Jahren Pause aufgrund Corona-bedingten Absagen war es heuer endlich wieder soweit und der Leithaberg Radmarathon fand mit Start und Ziel in Breitenbrunn am Neusiedlersee statt. Von dort aus mussten die Teilnehmer 2 bzw. 3 Runden – je nach Bewerb – mit jeweils ca. 40 Kilometer zurücklegen. Mit von der Partie waren auch fünf Athleten unseres Radteam Leoben: Johann und Markus Körner versuchten sich beim 80km-Bewerb währen Claus Wittner, Berni Neff und Dominik Tantscher ihre Form auf der um eine Runde längeren 120er Runde unter Beweis stellen wollten.

Das Körner-Duo hat sich dazu entschlossen, das Rennen eher locker anzugehen, zumal es für Markus die erste Ausfahrt nach seinen schweren Radunfällen im vergangenen Herbst war. Trotzdem machten die beiden ihre Sache wirklich gut und fuhren schlussendlich gemeinsam zu den Plätzen 39 und 40 in ihrer Altersklasse.

Von locker war bei Claus definitiv nichts zu sehen. Er fuhr nämlich von Beginn an ein super Renen und suchte sich immer wieder Gruppen, wo er vor allem im Flachen das Tempo mitbestimmte. Leider waren seine Begleiter nicht immer so kooperativ, weswegen er die eine oder andere Minute auf der Strecke lassen musste. Nichtsdestotrotz kam er nach 03:30h als gesamt 82. und als 14. in seiner Altersklasse ins Ziel.

Fast 20 Minuten schneller dann Berni Neff, der – wie eigentlich immer – eine super Leistung abliefern konnte. Auch dank einer tollen Betreuung durch seine Frau Lisi fuhr er ein wahnsinnig schnelles Rennen, das er nach 03:11h als gesamt 34. beenden konnte. Gerne hätte er seine Leistung mit einem AK-Podest belohnt, was ihm jedoch um eine Sekunde verwehrt blieb. In einem etwas chaotischen Schlusssprint musste er sich einem Mitstreiter geschlagen geben, konnte sich aber trotzdem über Blech freuen.

Nochmals 20 Minuten schneller war dann Dominik. Er konnte sich nach ca. 20 Kilometern mit zwei weiteren Fahrern vom Radl Eck Racing Team von der Spitzengruppe absetzen und einen Fluchtversuch starten. Mit viel Druck am Pedal konnten die drei relativ rasch einen komfortablen 4 Minuten-Vorsprung herstellen. Kurz vor der dritten Runde musste dann ein Mitstreiter reißen lassen, wodurch die letzte Runde zu zweit zu absolvieren war. Trotzdem konnten die beiden Ausreißer den Vorsprung halten bzw. sogar noch weiter ausbauen. Im Zielsprint musste sich Dominik dann geschlagen geben – spätestens dort hat er die 600 Kilometer vom Race Around Niederösterreich eine Woche zuvor dann doch gespürt. Trotzdem freute er sich riesig über seinen 2. Platz.

Gratulation an unsere Athleten zu den tollen Leistungen und danke an die Begleiterinnen für die Betreuung am Straßenrand.

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