Race Around Austria Challenge

Manchmal muss man sich aus seiner Komfortzone begeben – das dachte sich vergangenen Mittwoch auch Dominik Tantscher. Er entschied sich nämlich für einen Start beim Challenge-Bewerb des Race Around Austria, einem 560 Kilometer langen Einzelzeitfahren rund um Oberösterreich, bei dem so nebenbei ca. 7.000 Höhenmeter zu bewältigen waren. Begleitet und unterstützt von seiner besseren Hälfte Bianca und einer gemeinsamen Freundin, ging es um pünktlich 17:03 Uhr auf die Strecke.

Volles Risiko gehend, startete er übermäßig schnell ins Rennen. Er wollte den für ihn stärksten Konkurrenten, der 3 Minuten vor ihm startete, möglichst rasch einholen. Nach ca. 3 Stunden Fahrtzeit beendete er jedoch sein Unterfangen, reduzierte das Tempo und kurbelte mit vollem Fokus auf die eigene Leistung weiter.

Nach einen wunderschönen Sonnenuntergang ging es vollgas in die von Vollmond begleiteten Nacht. Bei erfrischenden Temperaturen von 6-10° C konnte Dominik gut Tempo machen und spulte so Kilometer für Kilometer ab. Seine Betreuer-Crew im Pace-Car sorgte dafür, dass es ihm an nichts fehlte. Nach ca. 300 Kilometer war dann einer der schwierigsten Streckenabschnitte, das Mühlviertler Hügelland mit vielen kurzen aber steilen Rampen, passiert. An diesem Punkt war Dominik gleich auf mit dem Führenden, was er jedoch nicht wusste. Er wollte nämlich während der Fahrt keine Zwischenstände wissen.

Bei Kilometer 400 stand dann mit dem Hengstpass, der ca. 20 Kilometer bergauf führte, die nächste Prüfung bevor. Aber die gemächliche Steigung zwischen 4 und 7% war relativ schnell bewältigt. Von dort aus ging es auf die letzten 140 Kilometer, wo noch ein paar kurze aber knackige Rampen warteten.

Etwas erschöpft vom Schlafmangel und der langen Belastung, begannen erste, kleine Beschwerden aufzutreten. Natürlich ließ sich Dominik davon nicht abhalten und versuchte, ständig motiviert von seinen Supporterinnen, das Tempo hochzuhalten.

Nach 17:54 Stunden Fahrtzeit (= 31,9 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit) war es dann geschafft und Dominik überquerte als 2. die Ziellinie. Von dort aus ging es dann in die Paradezone, wo er sich dann für seine Leistung mit Applaus und Sektdusche feiern lassen konnte.

Herzliche Gratulation zu dieser herausragenden Leistung an den Sportler und natürlich an die Support-Crew, ohne die das ganze nicht möglich gewesen wäre!

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