Salzkammergut Trophy 2019

Frei nach dem Motto: „Kalt und nass macht wenig Spaß“ versuchten zwei Athleten unseres Radteam Leoben vergangen Samstag ihr Glück bei der Salzkammergut Trophy in Bad Goisern. Während MTB-Rennen für Werner „Nur quer bist wer“ Bauer ein Heimspiel sind, sieht das bei Dominik „Mr. Ende im Gelände“ Tantscher schon etwas anders aus. Viel Regen und Temperaturen von ca. 5-8° C versprachen aber „perfekte“ Renn-Verhältnisse.

Werner stand bereits zum 5. Mal stand am Start der „B“ Strecke der Salzkammergut MTB Trophy. Dabei galt es nicht weniger als 120 Kilometer und fast 4.000 Höhenmeter – über Schotter, Wiesen und Wurzeln – zu bewältigen. Bergauf stark wie immer, leidete Werner vor allem unter der anhaltenden Kälte, bedingt durch den starken Regen und die kühlen Temperaturen auf den Bergen bzw. die sehr erfischenden Abfahrten. Am Ende konnte Werner ohne technische Probleme nach einer unglaublich tollen Zeit von 7 Std. 30 Minuten die Ziellinie überqueren. Damit erreichte der den 222. Platz in der Gesamtwertung sowie den 68. Rang in seiner AK. Werner hat wieder einmal bewiesen, wie wichtig mentale Stärke ist, die ihm aufgrund der widrigen Verhältnisse sehr zugute kam.

Dominik startete wie auch schon im Vorjahr auf der 65 Kilometer langen Gravel-Strecke, die mit 2.000 Höhenmetern gespickt ist. Für ihn bedeutete das Rennen seinen ersten Ausflug ins Gelände in diesem Jahr – dementsprechend gering waren seine Ambitionen. Spaß haben (zugegeben etwas schwer bei diesem Wetter)stand an erster Stelle. Er fand aber von Beginn an einen guten Rhythmus und war bis kurz vor der Kuppe der ersten Bergwertung in der Spitzengruppe vertreten. Dann musste der zwei Fahrer ziehen lassen. In einer Dreiergruppe nahm der dann die Verfolgung auf, die jedoch nicht gelang. Große Probleme hatte er in den Abfahrten, da ihm hier die Gelände-Erfahrung fehlte. Somit musste er die beim Abfahren entstehende Lücken in den Anstiegen wieder zufahren, was dann doch einiges an Körner verbrauchte. Am Ende musste er sich im Sprint einem seiner Kontrahenten geschlagen geben und fuhr somit als gesamt 4. über die Ziellinie. Mit einer Zeit von 2 Std. 59 Minuten verbesserte er sich im Vergleich zum Vorjahr um 8 Minuten.

Gratulation an die beiden zur Temperatur-Beständigkeit sowie zu den tollen Ergebnissen.

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